Hochjoch-Hospiz

Am Osthang der Guslar-Spitzen, oberhalb dort, wo die Ausläufer von Hintereisferner und Hochjochferner zusammentreffen, wo der Hintereisbach und der Saybach zur Rofenache zusammenfließen, liegt im hinteren Rofental das Hochjoch-Hospiz.

Der Hochjochferner ist ein traditioneller Übergang ins Schnalstal und den Vinschgau nach Südtirol. Noch heute kann man Mitte Juni oder September auf dem Gletscher Schafherden begegnen, wenn sie aus Südtirol gen Vent in die Weidegebiete und wieder zurückgetrieben werden.

Das gemütliche Hochjochhospiz wurde an seiner jetzigen Stelle auf 2.413m Höhe von der früheren Sektion Mark Brandenburg erbaut und im Jahr 1927 eröffnet.

Der holzgetäfelte Aufenthaltsraum steckt voller Erinnerungen an die Erbauer. Die Hütte ist ein Schmuckkästchen unter den Hütten der Sektion Berlin.

Talort:
Vent (1.896 m). Anreise: Bahn bis Ötztal Bhf. – Bus Vent.

Zugang:
Von Vent auf gutem Weg durch die Rofenschlucht zwei bis drei Stunden.

Besonderheiten:
Bereits 1865 wurde im hintersten Rofental das Hochjoch-Hospiz als eine der ersten Hütten im Ötztal errichtet, um den Passübergang über das Hochjoch bei Schlechtwettereinbrüchen zu erleichtern. 1926 – 1927 wurde das neue Hochjoch-Hospiz errichtet. Die Grundmauern der alten Hütte sind noch heute am Gegenhang zu erkennen. Von 2002-2004 wurde die Hütte unter der Federführung des DAV saniert und mit neuer Energietechnik versehen. Seitdem ist auch wieder die Bewirtschaftung während der Skitourensaison möglich.

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