Natur Erleben – neben der Kletterhalle

KletterzentrumAuf dem Gelände des Kletterzentrums gibt es nördlich der Kletterhalle einen ca. 500qm großen, dicht bewachsenen Bereich. Vielen ist dieses Gelände bisher sicherlich noch nicht aufgefallen. Es kommt auch unscheinbar, eher struppig und verwildert daher, dient bestenfalls als Abstellfläche für sperrige Dinge.

Wir, die Mitglieder des Arbeitskreises Natur und Umweltschutz schlagen vor, hier einen Naturerlebnisraum zu schaffen. Inspiriert wurden wir durch ein etwas zurückliegendes Projekt der Stiftung Naturschutz Berlin - Naturerfahrungsräume in Großstädten, welches sich aber mit viel größeren Flächen befasst hatte.

Um unsere Ideen und Pläne zu konkretisieren und vorzubereiten haben wir uns zu einem Subbotnik  am 12.11.2016 vor Ort getroffen.
Nach unseren Vorstellungen soll die Fläche gelichtet und transparenter gestaltet werden. Einige Bäume, die sich sehr stark ausbreiten oder nicht mehr verkehrssicher sind, müssen entfernt werden. Dadurch schaffen wir eine gute Situation für viele andere Pflanzen und wir werden auch einige neue Büsche am Nordrand der Fläche pflanzen, z. B. Schlehen-, Flieder- und Holunderbüsche und evtl. auch eine Kiefer.

KletterzentrumIn diesem Bereich möchte eine Imkerin Anfang des nächsten Jahres zwei Bienenstöcke aufstellen, Insektenhotels sollen Lebensraum für allerlei Getier bieten.

Vielleicht suchen auch Igel und kleine Nager Unterschlupf in den dafür hergerichteten kleinen Gestrüpp- und Laubhaufen.

Wir lassen uns beraten, welche Vogelbruthilfen angebracht werden können.  Es soll verschiedene Sitzgelegenheiten geben, eventuell auch eine Reifenschaukel.

 

Kurz: ein kleines Stück naturnaher Raum zwischen der rasant entstehenden Bebauung  drum herum
KletterzentrumEs klingt sehr einfach, aber auch diese relativ kleine Fläche vorzubereiten bedarf viel Arbeit. So ist jede Unterstützung willkommen, gerne auch bei einem weiteren Arbeitstreffen. Ebenso sind wir für Wünsche und Anregungen offen. Über den Werdegang des Projektes halten wir euch gerne auf dem Laufenden.

 

 

Wandern im Naturpark Tiroler Lech - mit öffentlicher Anreise

Unter diesem Titel macht die Naturparkverwaltung für das Tiroler Lechtal 10 Wandervorschläge und informiert ausführlich über die Busverbindungen. Die schöne und sehr handliche Broschüre enthält kurze Wegbeschreibungen und die vollständigen Bus-Fahrplänen.

Download über: www.naturpark-tiroler-lech.at

oder anfordern bei:
Verein Naturpark Tiroler Lech, Klimm 2 . 6644 Elmen, T +43 664 4168465

Diese handlichen Broschüren mit Wandervorschlägen und vollständigen Informationen über die Busverbindungen gibt es für 5 Tiroler Naturparks  Karwendel, Kaunergrat, Ötztal, Tiroler Lech, Zillertal im online-shop des Naturpark Karwendel (http://www.karwendel.org/shop/).

Langer Tag der Stadtnatur am 18./19.Juni 2016

Eine besonders schöne und erfogreiche Aktion war unsere Beteiligung am "Langen Tag der Stadtnatur", über die wir hier berichten.

Der "Lange Tag der Stadtnatur" ist eine Großveranstaltung mit über 25.000 Teilnehmern, an der fast alle Naturschutzgruppen Berlins und viele weitere Akteure mitwirken. In den anderthalb Tagen werden in über 500 Führungen und Aktionen die Vielfalt und Schönheit der Berliner Natur gezeigt. In diesem Jahr boten Mitglieder des Arbeitskreises "Natur- und Umweltschutz" drei Wanderungen an - verteilt über das ganze Stadtgebiet, im Norden, Südwesten und Osten. Die Resonanz war sehr groß. Unsere Wanderungen waren alle ausgebucht und so konnten wir fast 40 Teilnehmer begrüßen und mit ihnen während der Wanderungen ausgiebig sprechen - über Naturschutz und natürlich auch über den Alpenverein.

Der "Lange Tag der Stadtnatur" begann am Samstag um 16.00. Eine unserer Gruppen startete in Alt-Tegel zu einer Wanderung entlang des Tegeler Sees und durch den Tegeler Forst, über die Dünen zum schönen Waldspielplatz. Hier legten wir eine Pause ein. Zurück ging es durch ein schönes Stück Buchenwald, vorbei an den Tiergehegen und der Borsigvilla. Wir genossen die Abendstimmung und den Regenbogen, der sich nach einem kurzen Schauer zeigte. Und zurück in Alt-Tegel gab es natürlich ein Eis. Der kleine Max bekam drei Kugeln. Die hatte er sich wirklich verdient.

In Tegel an der Sechserbrücke

Eine weitere Gruppe brach um 16:00 Uhr am S-Bahnhof Heerstraße auf  zu einer Wanderung über die Berge und zu Naturschutzgebieten im Grunewald. Wir bestiegen den Teufelsberg – und besuchten natürlich auch unseren Kletterfelsen. Dann stiegen wir hinab in die Sandgrube und dort auf den kleinen Sandhügel. Hier sprachen wir über den Schutz der natürlichen Vielfalt, der nur durch regelmäßige Pflege­maßnahmen erreicht werden kann. Dann ging es quer durch den Grunewald. An einem idyllischen kleinen See machten wir eine längere Pause. Wir blickten dann auf den Pechsee, der langsam verlandet. Auf dem Havelberg errichteten wir ein Gipfelkreuz, unter das wir uns alle ducken konnten (siehe Fotodokument). Wir genossen den Blick vom Havelhöhenweg auf Lindwerder und bewunderten die riesige, uralte Eiche an derDLRG-Station „Großes Fenster“. Sie ist wohl die dickste und älteste Eiche im Grunewald. Am Abend erreichten wir den schönsten Blick über die Havel und dann nach ca.15 km den S-Bahnhof Nikolasee.

Auf dem Havelberg

Die Wanderung am Sonntag begann schon um 9:00Uhr am S-Bahnhof Treptower Park. Der Weg sollte uns immer nach Osten führen. Der Park war noch menschenleer und wir bestaunten das sowjetische Ehrenmal und den verfallenen Vergnügungspark Plänterwald. Die Fähre brachte uns zur Wuhlheide, die wir bei strahlendem Sonnenschein durchschritten. Köpenick empfing uns mit einem Stadtteilfest. Hier machten wir Pause mit Kaffe, Kuchen und Milchshake. Nun lag noch das lange Spreestück zum Müggelsee vor uns. Die Beine wurden langsam schwer, aber unser Yougster trällerte vor sich hin und so kamen wir fröhlich am Spreetunnel an und waren bald in der Bölschestraße, wo jeder nach seinem Gusto die Tour beendete - die ordentliche 23 km lang war.

Vor dem Rathaus Köpenick

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die Unterstützung, die interessanten Gespräche und Anregungen - einfach für ein schönes Wochenende. Ein besonderer Dank geht an Karin für die Zusammenstellung der Informationen zum Treptower Park.

 

Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Gabriela Kaever und Klaus Kutzner

 

 

 

Wird dem Ziller bald das Wasser abgedreht??

Wird dem Ziller bald das Wasser abgedreht?
Umweltschützer und Touristiker machen gegen zwei Wasserkraftprojekte im Zillertal mobil. Aus dem unteren Tuxbach soll Wasser durch einen Stollen in den Stillup-Speicher gepumpt werden, der das Kraftwerk Mayrhofen versorgt. Dieses ist für den Spitzenlaststrom wichtig, sorgt aber für einen stark schwankenden Wasserstand im Ziller. Das ist mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ab 2016 nicht mehr vereinbar, und so soll die Hochwasser-„Welle“ in einem Stollen ins Inntal zu einem neu zu bauenden Kraftwerk in Rotholz geleitet werden. Eine Online-Petition dagegen gibt es unter www.miarbrauchndi.at

 

Fragwürdiges Seilbahnprojekt

Passend dazu: Durch das wertvolleSchutzgebiet Kalkkögel soll ein „Brückenschlag“ erfolgen – eine Seilbahn mit zweifelhaftem Nutzen für den Tourismus, aber sicherem Schaden für die Natur. Sich informieren und an einer Petition dagegen teilnehmen kann man unter www.kalkkoegel-retten.at.

 

Zusätzliche Informationen