Langer Tag der Stadtnatur

 

Der "Lange Tag der Stadtnatur" ist eine Großveranstaltung mit über 25.000 Teilnehmern, an der fast alle Naturschutzgruppen Berlins und viele weitere Akteure mitwirken. In den anderthalb Tagen werden in über 500 Führungen und Aktionen die Vielfalt und Schönheit der Berliner Natur gezeigt. Mitglieder des Arbeitskreises "Natur- und Umweltschutz" bieten Wanderungen an, die die vielfältige und erlebnisreiche Natur in Berlin zeigen. Die Resonanz war immer sehr groß. Unsere Wanderungen waren alle ausgebucht und so konnten wir viele Teilnehmer begrüßen und mit ihnen während der Wanderungen ausgiebig sprechen - über Naturschutz und natürlich auch über den Alpenverein.

 

Hier berichten wir über drei Wanderungen am 18. und 19. Juni 2016:

Der "Lange Tag der Stadtnatur" begann am Samstag um 16.00. Eine unserer Gruppen startete in Alt-Tegel zu einer Wanderung entlang des Tegeler Sees und durch den Tegeler Forst, über die Dünen zum schönen Waldspielplatz. Hier legten wir eine Pause ein. Zurück ging es durch ein schönes Stück Buchenwald, vorbei an den Tiergehegen und der Borsigvilla. Wir genossen die Abendstimmung und den Regenbogen, der sich nach einem kurzen Schauer zeigte. Und zurück in Alt-Tegel gab es natürlich ein Eis. Der kleine Max bekam drei Kugeln. Die hatte er sich wirklich verdient.

In Tegel an der Sechserbrücke

Eine weitere Gruppe brach um 16:00 Uhr am S-Bahnhof Heerstraße auf  zu einer Wanderung über die Berge und zu Naturschutzgebieten im Grunewald. Wir bestiegen den Teufelsberg – und besuchten natürlich auch unseren Kletterfelsen. Dann stiegen wir hinab in die Sandgrube und dort auf den kleinen Sandhügel. Hier sprachen wir über den Schutz der natürlichen Vielfalt, der nur durch regelmäßige Pflege­maßnahmen erreicht werden kann. Dann ging es quer durch den Grunewald. An einem idyllischen kleinen See machten wir eine längere Pause. Wir blickten dann auf den Pechsee, der langsam verlandet. Auf dem Havelberg errichteten wir ein Gipfelkreuz, unter das wir uns alle ducken konnten (siehe Fotodokument). Wir genossen den Blick vom Havelhöhenweg auf Lindwerder und bewunderten die riesige, uralte Eiche an derDLRG-Station „Großes Fenster“. Sie ist wohl die dickste und älteste Eiche im Grunewald. Am Abend erreichten wir den schönsten Blick über die Havel und dann nach ca.15 km den S-Bahnhof Nikolasee.

Auf dem Havelberg

Die Wanderung am Sonntag begann schon um 9:00Uhr am S-Bahnhof Treptower Park. Der Weg sollte uns immer nach Osten führen. Der Park war noch menschenleer und wir bestaunten das sowjetische Ehrenmal und den verfallenen Vergnügungspark Plänterwald. Die Fähre brachte uns zur Wuhlheide, die wir bei strahlendem Sonnenschein durchschritten. Köpenick empfing uns mit einem Stadtteilfest. Hier machten wir Pause mit Kaffe, Kuchen und Milchshake. Nun lag noch das lange Spreestück zum Müggelsee vor uns. Die Beine wurden langsam schwer, aber unser Yougster trällerte vor sich hin und so kamen wir fröhlich am Spreetunnel an und waren bald in der Bölschestraße, wo jeder nach seinem Gusto die Tour beendete - die ordentliche 23 km lang war.

Vor dem Rathaus Köpenick

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die Unterstützung, die interessanten Gespräche und Anregungen - einfach für ein schönes Wochenende. Ein besonderer Dank geht an Karin für die Zusammenstellung der Informationen zum Treptower Park.

 

Und wir freuen uns schon auf die Wanderungen zu der Berliner Natur im nächsten Jahr.

Gabriela Kaever und Klaus Kutzner

 

 

 

Zusätzliche Informationen