Langer Tag der Stadtnatur

Der “Lange Tag der Stadtnatur” ist eine Großveranstaltung mit über 25.000 Teilnehmern, die seit 2007 von der Stiftung Naturschutz Berlin organisiert und durchgeführt wird. Fast alle Naturschutzgruppen Berlins und viele weitere Akteure wirken mit – und auch der Arbeitskreises Natur- und Umweltschutz unserer Sektion. Informationen hierzu findet man auf der Internetseite der Stiftung Naturschutz Berlin.

In anderthalb Tagen werden in über 500 Führungen und Aktionen die Vielfalt und Schönheit der Berliner Natur gezeigt. Mitglieder des Arbeitskreises Natur- und Umweltschutz unserer Sektion bieten Wanderungen an, die die vielfältige und erlebnisreiche Natur in Berlin zeigen. Die Resonanz war immer sehr groß. Unsere Wanderungen waren alle ausgebucht und so konnten wir viele Teilnehmer begrüßen und mit ihnen während der Wanderungen ausgiebig sprechen – über den Wald, den Naturschutz und natürlich auch über den Berliner Alpenverein.

 

Hier berichten wir über zwei typische Wanderungen

Der Lange Tag der Stadtnatur begann am Samstag um 15:00. Eine unserer Gruppen startete in Alt-Tegel zu einer Wanderung entlang des Tegeler Sees und durch den Tegeler Forst, über die Dünen zum schönen Waldspielplatz. Hier legten wir eine Pause ein. Zurück ging es durch ein schönes Stück Buchenwald, vorbei an den Tiergehegen und der Villa Borsig. Wir genossen die Abendstimmung und den Regenbogen, der sich nach einem kurzen Schauer zeigte. Und zurück in Alt-Tegel gab es natürlich ein Eis. Der kleine Max bekam drei Kugeln. Die hatte er sich wirklich verdient.

 

Eine weitere Gruppe brach um 15:00 Uhr am S-Bahnhof Heerstraße auf – zu einer Wanderung über die Berge und zu Naturschutzgebieten im Grunewald. Wir bestiegen den Teufelsberg – und besuchten natürlich auch unseren Kletterfelsen. Dann stiegen wir hinab in die Sandgrube und dort auf den kleinen Sandhügel. Hier sprachen wir über den Schutz der natürlichen Vielfalt, der nur durch regelmäßige Pflegemaßnahmen erreicht werden kann.

Dann ging es quer durch den Grunewald. An einem idyllischen kleinen See machten wir eine längere Pause. Wir blickten dann auf den Pechsee, der langsam verlandet. Auf dem Havelberg errichteten wir ein Gipfelkreuz, unter das wir uns alle ducken konnten (siehe Fotodokument). Wir genossen den Blick vom Havelhöhenweg auf Lindwerder und bewunderten die riesige, uralte Eiche an der DLRG-Station „Großes Fenster“. Sie ist wohl die dickste und älteste Eiche im Grunewald. Am Abend erreichten wir den schönsten Blick über die Havel und dann nach ca.17 km den S-Bahnhof Nikolasee.

 

 

 

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