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+++++ Vortrag: Sibirien – Svoya Tropa stellt vor. Di, 28.1. um 19 Uhr, Geschäftsstelle  +++++

Kunst am Bau – Entscheidung

Manche erinnern sich vielleicht: Im Sommer 2019 gab es einen Wettbewerb für ein „Kunst am Bau“ – Projekt für unser geplantes Alpinzentrum.

Beteiligt hatten sich zu unserer Freude insgesamt 19 Künstlerinnen und Künstler.

Unser großer Dank geht an Euch:

  • Nadine Baldow
  • Sven Bergelt und Exit Till
  • Markus Böhm
  • Sabine Böttger
  • Juliane Heise
  • Franz Höfner
  • Irene und Christine und Jakob Hohenbüchler
  • Hrefna Hörn Leifsdottir
  • Henning Maier-Jantzen
  • Elva Gudrun Olafsdottir
  • Sebastian Paul
  • Sophia Pompery
  • Maik Scheermann
  • Anja Sonnenburg
  • Yvonne Wahl
  • Jan Zappe

Eingereicht wurden sehr unterschiedliche und vielseitige Entwürfe mit hoher Qualität, die überwiegend Themen wie Berge, Wandern, Klettern und Alpenverein interpretierten. Die 16 eingereichten Entwürfe waren dann auch auf dem noch unbespielten Baugelände bei der Feier zum 150. Jubiläum ausgestellt und können jetzt noch bis zum 23.12.2019 im großen Veranstaltungsraum in der Geschäftsstelle der Sektion besichtigt werden.

Der Aufruf im Vorfeld wurde von kunsterfahrenen Mitgliedern unserer Sektion formuliert. Er richtete sich nicht nur an unsere Mitglieder sondern auch an junge Künstlerinnen und Künstler oder anderweitig dem Thema verbundene Kreative.

Das Vorbereitungsteam stellte dann auch zusammen mit einer vereinsunabhängigen Expertin die bewertende Jury:

  • Dr. Ute Müller-Tischler (Fachbereichsleitung Kunst und Kultur im BA Mitte / kein Mitglied)
  • Andreas Schimanski (Fotograph und Künstler / Mitglied ohne Funktion)
  • Gregor Döhnert (Künstler und Graphikdesigner /  Mitglied / Layouter der Vereinszeitschrift)
  • Klee Michel (Mitglied / Ausbilderin)
  • Bernfried Adam (entwerfender Architekt / Mitglied)
  • Bettina Réer (ehemalige stellvertretende Vorsitzende / Mitglied)

In einer intensiven und langen Sitzung im August wurden von dieser Jury alle eingereichten Entwürfe diskutiert und bewertet. Neben der künstlerischen Idee wurde der Bezug zur Sektion – zum Bergsteigen, die technische Umsetzbarkeit, die Wirkungsbreite und letztlich auch die Folgekosten betrachtet.

Am Ende kristallisierten sich vier Einreichungen heraus, die von der Jury in eine Rangfolge nach Mehrheitsbeschluss geordnet wurden.
Erster Entwurf mit einer Gegenstimme wurde “Foundation” von Jan Zappe. Er bestach durch einen kreativen und vielschichtigen Ausdruck, insbesondere durch die Ergänzung des Objektes durch einen Film. Der Entwurf hat einen hohen Bezug zur Sektion und zur Bergwelt, die Raumwirkung geht in das Gebäude, durch Sichtachsen aber auch nach Außen. Fraglich blieb zum damaligen Zeitpunkt, ob das Projekt im Finanzrahmen umsetzbar sein würde.
Die weiteren Entwürfe aus der engeren Auswahl waren „wo sich die Wege treffen…“ der Familie Hohenbüchler, „Auf und Ab“ von Anja Sonnenburg und Klettergriff-Porzellanobjekte von Elva Gudrun Olafsdottir.

Seit Mitte August arbeitete Jan Zappe an einer realistischen Kostenschätzung und der logistischen Umsetzbarkeit. Ende Oktober, als alle Fragen der Realisierung und alle Kostenaspekte geklärt waren, entschied der Vorstand, der Empfehlung der Jury zu folgen. Eine Woche später wurde ein Stein vom Gelände der Berliner Hütte ins Tal geflogen und nach Berlin transportiert.

So erfreulich diese Entwicklung ist, so bedauerlich ist es, viele andere, interessante und verfolgenswerte Entwürfe nicht umsetzen zu können!

Hier der Link zur Beschreibung des Projekts Foundation von Jan Zappe als PDF
Hier geht es zur Webseite zum Projekt

 

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