Die Zugvögel

Wir machen alles ein bisschen anders: Keine festen Gruppenmitglieder, keine regelmäßigen Termine. Wer Zugvogel sein will bekommt die Möglichkeit, einmal über den Stadtrand hinauszublicken. Und das ganz ohne die Eltern. Du möchtest mit netten Abenteurerinnen und Abenteurern die Natur erleben? Vielleicht mal durch wilde Gewässer paddeln? Wälder bei Nacht erkunden? Einen Berg bezwingen oder einfach viel Spaß mit Gleichgesinnten haben? Dann schaue hier, was für Fahrten ausgeschrieben sind. Vielleicht ist was für dich dabei.

Diese Gruppe ist neu. Sie richtet sich an Kinder und Jugendliche, die nicht die Zeit für regelmäßige Klettertermine haben, ohnehin nicht nur am Klettern interessiert sind sondern auch eine von vielen anderen Naturerfahrungen machen wollen oder auch an diejenigen, die auf der Warteliste auf einen Platz in einer anderen Jugendgruppe warten. Für Letztere gilt: Euer Platz auf der Warteliste geht nicht verloren.

Du solltest Interesse haben, eine Fahrt mitzugestalten. Wer Zugvogel sein will, sollte nicht eine All Inclusive Hotelübernachtung mit Vollzeitanimation erwarten. Wer mit will, sollte also auch Spaß dabei haben, Tourenplanungen zu übernehmen, Feuer zu machen, die Hütte sauber zu halten oder einen Einkauf zu planen. Natürlich lernst du auch viel von uns und kannst schon bald deine eigenen Reisen mit Freundinnen und Freunden planen.

Scroll nach unten und schau, welche Fahrten gerade ausgeschrieben sind. Sollte dir etwas zusagen, schreibe mich an. Ich schicke dir alle detaillierten Informationen und den Link zur Anmeldung.


Anfragen an uns kannst du hier verschicken


    Wir werden uns so schnell wie möglich zurückmelden.
    Habe bitte aber Verständnis, wenn es mal ein paar Tage dauert.

    Geplante Fahrten

    Folgende Fahrten sind gerade ausgeschrieben:

    3 Tage Selbstversorgerhütte in der Sächsischen Schweiz | 04.06. - 06.06.2021 | JG 2007-2008

    Uralte Naturlandschaften, bizarre Felsformationen und mystische Pfade...
    Hügelauf und hügelab geht es durch Wälder, über Lichtungen und vielleicht vorbei an kleinen Bächen. Die Möglichkeiten sind unendlich und es gibt viel zu entdecken. Hast du Lust auf dieses Abenteuer und möchtest du, noch dazu, neue Menschen kennenlernen? Dann bist du hier gut aufgehoben. Wir wollen mit euch das erste Juniwochenende, in eine Hütte, in der Sächsische Schweiz, ziehen. Gemeinsam werden wir ca. vier Stunden, mit dem Zug dort hinfahren und etwas versteckt und auf einer kleinen Anhöhe liegt sie dann, die ASD- Hütte. Wir werden selbst kochen und Ordnung halten müssen, denn für die Tage die wir dort sein werden, gehört die Hütte ausschließlich uns und wir tragen gemeinsam die Verantwortung dafür. Es gibt in dieser Hütte keinerlei fließend Wasser. Es ist also unsere Aufgabe täglich welches zu holen, zum Trinken, Kochen und Abwaschen. Wie wir das machen werden, entscheidet ihr. Für gemeinsame kuschelige Abende gibt es auch noch einen kleinen Kachelofen. Vielleicht werden wir von hier aus eine Wanderung in den Nationalpark machen, vielleicht auch eine Höhle von etwas näher betrachten.

    Anmeldung: bis 01.03.2021 so lange Plätze frei sind

     

    11 Tage Selbstversorgerhütte in den Ötztaler Alpen | 30.6. - 10.7.2021 | JG 2009-2010

    Du-duck, du-duck, du-duck… es schaukelt ein wenig. Draußen beginnt die Dämmerung. Noch ein paar Stunden werden wir im Nachtzug verbringen, der uns nach Österreich bringt. Es erwartet uns ein weiterer Zug und eine Busfahrt, die uns ins Oberinntal, an den Rand der Ötztaler Alpen bringt. Im Tal werden wir noch unseren gesamten Wocheneinkauf erledigen und dann den Aufstieg zur Hütte machen. Zur Hütte? Einem Blockhaus, dass uns für eine Woche ganz allein gehören wird. Wir werden uns selbst versorgen. Das bedeutet, wir werden jeden Tag gemeinsam kochen, Brot backen, den Ofen anheizen. Gemütlich warm wird es in unserer Stube und dem Bettenlager werden. Die Glöckchen der Ziegen klingeln gelegentlich. Und wenn wir am Holzplatz, an dem das Holz gehackt wird, ins Tal hinunterschauen, erspähen wir auf halbem Weg die Kühe, die beim Bauern gemolken werden. Dort kaufen wir jeden zweiten Tag unsere Milch und unseren Käse. Es klingt ein bisschen wie eine Geschichte aus einem Buch, aber es ist Wirklichkeit. Vielleicht werden wir von hier aus einen Gipfel besteigen, vielleicht eine Tour zum See unternehmen. Vielleicht verbringen wir den Tag aber auch mit Spielen oder Schnitzen. Die Tage sind lang und die Ideen gehen nie aus. Hast du Lust auf dieses Abenteuer?

    Anmeldung: bis 28.2.2021 so lange Plätze frei sind

     

    10 Tage Vorbereitungsfahrt in den Alpen | 23.07 – 02.08.2021
    16 Tage Herbst-Expedition in Skandinavien | Herbstferien 2021 | JG 2003/2005

    Spät beginnen wir dieses Jahr mit unserem Jahresprojekt. Und noch gar nicht klar ist, wo unsere große Reise im Herbst und ihre kleine Vorbereitungsfahrt im Sommer hingehen wird. Mit Sicherheit wird es wild und gewiss auch etwas anstrengend. Wie immer brauchen wir eine stabile Gruppe, auf die Verlass ist. Denn nur so können wir Aufgaben bewältigen, die uns Topografie, Wetter und das reduzierte Leben aufzwingt. Alles was wir brauchen, müssen wir mehrere Tage auf unserem Rücken tragen können. Wenn wir müde sind, müssen wir trotzdem am Ende der Tour noch Zelte aufbauen und Essen kochen. Und die Touren können im dunklen skandinavischen Herbst bei Nacht beginnen und enden. Belohnet werden wir mit einmaligen Naturerlebnissen, einer intensiven Gruppenerfahrung und einigen entspannten Hüttentagen zum Abschluss. Du musst keinen Extremsport treiben, um mitzukommen. Solltest du dir unsicher sein, ob deine Kondition genügt, sprich uns gerne an. Hauptsache du hast Lust darauf, ein Projekt gemeinschaftlich zu gestalten. Ca. alle 2 bis 4 Wochen treffen wir uns, sobald die Lage es wieder zulässt, zu Vorbereitungstreffen.

     

    3 Tage Selbstversorgerhütte in der Sächsischen Schweiz | 19.11. - 21.11.2021 | JG 2007-2008

    Geht dir das ewige Getöse der Stadt langsam auch auf die Nerven, oder wünschst du dir endlich mal wieder neue Orte zu entdecken und neue Menschen zu treffen? Dann bist du bei uns gut aufgehoben. Wir wollen mit euch im November in eine Hütte, in der Sächsischen Schweiz, ziehen. Gemeinsam werden wir mit dem Zug, ca. drei Stunden, dort hin fahren und, versteckt am Hang mit herrlicher Aussicht auf die Umgebung und auf die Elbe liegt sie dann, die Sedlitzer Hütte. Wir werden uns selbst versorgen. Das bedeutet, dass wir jeden Tag gemeinsam Kochen und tägliche Aufgaben des Haushaltes erledigen. Für gemeinsame kuschelige Abende gibt es auch einen kleinen Holzofen. Vielleicht werden wir von hier aus eine Wanderung in den Nationalpark machen, vielleicht ein Lagerfeuer entzünden.

     

    15 Tage Schneeschuh-Expedition in Skandinavien | Osterferien 2022 | JG 2003/2005

    Mit Schneeschuhen und Pulka wandern wir über den Fjell in Schweden oder Norwegen. Schlafen werden wir in Zelten. Und vielleicht ist auch eine Gipfelbesteigung drin. Um dies zu realisieren, braucht es eine verlässliche Gruppe. Jeder übernimmt eine Verantwortung - nicht nur während der Reise, sondern bereits während der Organisation im Voraus. Die Fahrten der ältesten Zugvögel sind immer ein größeres Projekt. Möchtest du Teil des Projektes werden? Dann schreibe uns an.

     


    Vergangene Fahrten

    16 Tage Herbstexpedition | Herbstferien 2020 | JG 2003/2004

    Das Expeditions-Projekt der Zugvögel geht in die zweite Runde. Dieses Jahr wollen wir unsere Abschlussfahrt in den zweiwöchigen Herbstferien in Lappland verbringen. Wie gewohnt sind wir mit Zelt, Gaskocher und Rucksack unterwegs.  Doch bis dahin ist ein weiter Weg. In zwei Vorbereitungsfahrten wollen wir unsere Teamverlässlichkeit und Kondition erproben. Diese Fahrten sind verpflichtend. Ihr seid Gestalter der Fahrten. Das setzt einiges voraus. Vor allem braucht es Bereitschaft mitzuorganisieren. Mit Kälte solltet ihr umgehen können. Und sowieso mit einem spartanischen Reisestil. Ihr müsst nicht die abgefahrensten Sportler oder Kletterer sein, das sind wir alle nicht. Es geht mehr darum tief in die Natur vorzudringen, dorthin wo nicht jeder ist. Wir sind eine kleine Gruppe mit 7 Teilnehmer*innen und 2 Jugenleiter*innen.

    Zum vollständigen Tourenbericht geht es hier lang

     

    10 Tage Selbstversorgerhütte in den Ötztaler Alpen | 23.7. - 1.8.2020 | JG 2008-2009

    Das Leben in den Bergen ist ein bisschen anders als in der Stadt. Und wenn man sich dazu noch eine Hütte aussucht, in der es kein fließend Wasser gibt und keine Steckdosen und auch keinen elektrischen Herd, dann ist es nochmal ganz besonders anders. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Hier lebt es sich, wie in alten Geschichten, die du vielleicht mal gehört hast. Unsere Hütte in den Ötztaler Alpen ist etwas ganz Besonderes. Ein warmer Bollerofen heizt uns die Stube und die Schlafräume. Und in der Küche steht ein alter Herd, der auch nur mit Feuer beheizt werden kann. Unser Brot, dass wir täglich backen, ist immer wieder eine Überraschung. Und das Holz muss von uns aus dem Wald getragen und gehackt werden. In den zwei großen Zimmern unterm Dach schlaft ihr auf Matratzen nebeneinander. Und die Toilette, ja die ist vielleicht für einige von euch das Gewöhnungsbedürftigste. Sie ist ein Plumpsklo und steht – vielleicht ahnst du warum – etwas abseits gelegen, außerhalb der Hütte. Eine knappe Stunde entfernt, unterhalb der Hütte, steht eine Alm. Hier kaufen wir unseren Käse, die Milch und den Schinken. Und wenn die Hühner genug Eier legen, nehmen wir auch davon einige fürs Frühstück oder den Kaiserschmarrn mit. Eine Straße führt nicht zur Hütte. Darum tragen wir unser Gepäck und die Lebensmittel herauf. Da wir das nicht alles am ersten Tag schaffen, werden wir öfter hinunter und hinauf müssen. Der Weg geht an einem riesigen Wasserfall vorbei. Ich glaube ich habe noch nie einen größeren gesehen. Wenn wir Glück haben bereiten uns die Ziegen beim Heraufgehen etwas Freude. Neben all den kleinen und großen Aufgaben, die wir haben, finden wir aber auch Zeit fürs Spielen, Träumen, Schnitzen, Sternschnuppenzählen, für Wasserschlachten oder Wanderungen auf die Berggipfel oder zum Bergsee. Brrrr – der ist aber kalt. Nur die ganz Abgehärteten springen da hinein.

     

    14 Tage "Expedition" ins wilde Norwegen | Herbstferien 2019 | JG 2003-2004

    Dies ist das erste großangelegte Projekt der ältesten Zugvögel. Über drei Vorbereitungsfahrten von Mai bis Oktober erproben wir unsere Teamverlässlichkeit, unsere Bereitschaft, eigenverantwortlich zu handeln und unser Organisationstalent. Die Teilnehmer*innen sind Gestalter der Fahrten. Werden auf den ersten Vorbereitungsfahrten noch Kondition und Material getestet, prüfen wir auf der dritten Fahrt den Zusammenhalt der Gruppe und ihre Organisationskompetenz.

    Das Ziel ist unsere Herbstfahrt auf den Fjell und in die Fjordlandschaft Norwegens. Wir wollen tief in die Natur vordringen. Das ganze zu Fuß und nur mit Zelt. Eine Fähre bringt uns auf die Skandinavische Halbinsel. Dort fahren wir mit dem Auto in den Nationalpark Jotunheimen oder an einen ähnlich wilden Ort und werden 7 Tage dort Wandern. Wir haben Zelte dabei, die für die nächsten Tage unser Heim werden. Wir kochen auf Gaskochern und tagsüber stapfen wir über den norwegischen Fjell. Erster Schnee oder eiskalter Wind kann unser Begleiter sein. Belohnt werden wir mit tollen Panoramen, einem Blick auf Gletscher und über Fjorde und tollen Reisebegleiter*innen.

    Zum vollständigen Tourenbericht geht es hier lang

     

    8 Tage Paddeln auf Schwedischen Seen | 14.-22.07.2019 | JG 2005-2006

    In den Sommerferien machen wir uns auf den Weg nach Schweden. Dort wollen wir in Kanadiern paddeln. Ein See mit 200 Inseln erwartet uns. Wir müssen uns nur eine aussuchen und unser wildes Camp aufschlagen. Fische fangen, ein Lagerfeuer ohne Hilfsmittel anzünden und Blaubeeren sammeln gehören genauso zu unserem Outdoorleben, wie Spiele spielen, albern sein und Boote versenken. Wie immer bei den Zugvögeln seid ihr es, die entscheiden, was passiert. Hauptsache es geht jedem dabei gut.

     

    10 Tage Selbstversorgerhütte in den Ötztaler Alpen | 20.-29.06.2019 | JG 2007-2008

    Stelle dir eine kleine Hütte vor. Sie gehört den Zugvögeln. Sie muss geheizt werden, aber es gibt keinen Strom. Darum muss für den Ofen in der Stube Holz gehackt werden. Auf dem alten Ofen in der Küche wird das Brot gebacken, denn es ist leichter etwas Mehl den Berg hinaufzutragen, als ganze Brote. Die sind dann natürlich auch täglich frisch und die ganze Stube riecht danach. Denn eine Straße gibt es auch nicht. Die endete schon beim Bauern, unten, wo die Kühe grasen und die frische Milch gemolken wird, die wir jeden zweiten oder dritten Tag hinauftragen - genauso wie den Käse und die frische Butter. Neben dem Wanderweg, der zur Hütte führt, fällt ein Wasserfall senkrecht über eine Klippe hinab. Er fällt und fällt wie ein langer Vorhang. Auf dem Weg nach oben kommen wir an Blaubeeren vorbei. Die nehmen wir natürlich mit. Und wenn wir Lust haben, malen wir uns mit dem Saft der Beeren eine Kriegsbemalung ins Gesicht. Manchmal nehmen wir auch etwas Holz mit aus dem Wald, denn hinter der Hütte gibt es eine kleine Anhöhe, wo man ein herrliches Lagerfeuer entfachen kann. Weil es so unglaublich schön hier ist, könnte man den ganzen Tag und überhaupt die ganze Zeit hier verbringen. Aber dann gibt es da Wege, die führen weiter hinauf. Diejenigen, die neugierig sind folgen dem Weg. Er führt vorbei an einem Bach, der mal gurgelnd in seinem Bachbett fließt und mal langsam in großen Bögen dahin mäandert. Auf dem Felsen dort drüben, neben dem alten Schneefeld kann man gut Klettern. Und dort drüben in dem Steinfeld kann man sicherlich gut Verstecken spielen. Wenn man dem Weg folgt, kommt er an einem See vorbei. Und ist man erstmal am See, sieht man auch den Gipfel, auf den die Mutigen steigen können. Natürlich ist es auch okay, wenn man das nicht tut und stattdessen vielleicht lieber in den 8°C kalten See springt und sich den Dreck vom Körper putzt, an den wir uns aber eh schon fast gewöhnt haben. In unserer Hütte gibt es schließlich keine Dusche, sondern nur einen Trog vor der Tür. Am Abend sitzen alle gemeinsam in der Stube der Hütte. Es wurde wie verrückt gekocht und nun biegt sich der Tisch unter dem Gewicht der Pfannen und Töpfe. Und nach dem Essen wird gespielt oder es werden Pläne geschmiedet, bis du dich entscheidest, dich in deinen kuscheligen Schlafsack einzurollen und in die Traumwelt hinüberzugleiten.

     

    10 Tage Selbstversorgerhütte in den Ötztaler Alpen | 10. bis 19.8.2018 | JG 2005-2007

    Du wolltest schon immer mal deine Ferien fernab der Erwachsenen verbringen? Hier bekommst du die Möglichkeit. Hoch oben in den Bergen beziehen wir für mehr als 8 Tage eine Selbstversorgerhütte. Was wir machen? Das bestimmen wir gemeinsam! Wilde Gipfel besteigen, im türkisfarbenen Bergsee schwimmen, am knisternden Lagerfeuer sitzen oder die nächste Alm mit ihren Milchkühen besuchen? Alles ist möglich. Und eines ist gewiss. Wir werden unendlich viele Spiele spielen. Doch wie wird das Leben sein, wenn wir uns selbst versorgen werden – in einer Hütte ohne Strom, Heizung und fließend Wasser? Butter und Milch wird beim Bauern gekauft, das Holz gehackt und der Ofen angeheizt, um das Haus warm zu halten. In eben diesem Ofen backen wir uns auch täglich unser Brot. Welch ein Abenteuer.

     

    8 Tage Paddeln auf Schwedischen Seen | 29.7. bis 5.8.2018 | JG 2003-2005

    Bei dieser Fahrt geht es nach Südschweden. Dort leihen wir uns an einem See Kanadier (Kanus) aus und paddeln, wohin es uns gefällt. Gecampt wird auf Inseln. Gemeinsam bestimmen wir, wohin es uns führt. Bauen wir uns für 6 Tage ein Camp auf und machen von dort täglich kleine Paddelausflüge? Oder paddeln wir jeden Tag an einen anderen Ort, wo wir schlafen? Werden wir vielleicht einen Tag auch gar nicht paddeln und dafür Brennholz für ein riesiges Feuer sammeln? Ihr könnt lernen, wie man Feuer auch ganz ohne Hilfsmittel anbekommt. Wir können Blaubeeren sammeln oder versuchen, einen Fisch zu angeln. Auf jeden Fall wird unser Outdoorleben ein kleines Abenteuer, bei dem wir in Zelten schlafen und von dem leben, was in unsere Boote passt oder die Natur uns schenkt. Und auch das Spielen kommt bestimmt nicht zu kurz. Aber Vorsicht, nur wenn wir nicht zu laut sind, sehen wir vielleicht auch einen Elch vorbeischwimmen. Bist du dabei?

     

    2 1/2 Tage Toprope-Klettern in den Hohburger Bergen | 29.6. bis 1.7. 2018 | JG 2005/06

    Bei dieser 2 1/2 tägigen Fahrt schlagen wir unser Camp in einem Steinbruch der Hohburger Berge auf. Topropeklettern, Baumklettern oder Abseilen - ihr bestimmt was ihr machen wollt. Natürlich kommt auch das Spielen und Abenteuer nicht zu kurz. So können wir im benachbarten Steinbruch baden gehen oder uns unser Feuerholz für das Lagerfeuer suchen.

     

    3 1/2 Tage Erzgebirge | 18.05. bis 21.05.2018 | JG 2003/04

    Bei dieser Fahrt wollen wir Mobile Seilaufbauten in den Wald hängen. Und zwar richtig hoch. Wir können zwischen verschiedenen Elementen wählen, bei denen wir nur mit einem zuverlässigen Partner eine Strecke zwischen zwei Bäumen überwinden können. Oder mit einer riesigen Schaukel durch die Lichtung schwingen. Ihr entscheidet, plant und baut die Elemente selbst. Hängen wir nicht gerade in den Bäumen, spielen wir Spiele, machen einen Ausflug zu den Greifensteinen oder machen Feuer in der Hütte, die nur wir Zugvögel bewohnen. Hier draußen in der Natur können wir machen, was wir wollen, solange es uns allen gut geht.

     

    2 1/2 Tage Nationalpark Sächsische Schweiz | 16.02. bis 18.02.2018 | JG 2007/08

    Strand und Sonne kann doch jeder. Aber wie wird es sich wohl anfühlen bei Eis und Schnee durch ein märchenhaftes Mittelgebirge zu strolchen? Unsere Hütte befindet sich weit abgelegen hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen… äh oder so ähnlich. Hier können wir jedenfalls machen was wir wollen, denn die nächsten Erwachsenen sind weit entfernt. Schneeballschlacht, auf schmalen Pfaden wandern und viele Spiele spielen steht auf der Tagesordnung. Und am Abend heizen wir unseren Bollerofen an und kochen unser 3 Gänge Menü. Natürlich entscheidet ihr, was gemacht wird. Es ist eure Fahrt.

     

    2 1/2 Tage Nationalpark Sächsische Schweiz | 17.11. bis 19.11.2017 | JG 2005/06

    Diese zweieinhalb tägige Fahrt geht ins wilde Elbsandsteingebirge. Unser Weg windet sich durch Tannen- und Buchenwälder, entlang einer Schlucht. Links und rechts ragen graue Felstürme empor. Und plötzlich steht unsere Hütte vor uns. Diese wollen wir beziehen. Es wird gekocht, der Bollerofen angeheizt und selbstverständlich gespielt. Tagsüber wollen wir herausfinden was die Affensteine sind, wie tief die Idagrotte ist und wer eigentlich dieser Maler ist, nach dem so viele Wege benannt sind.

     

    2 1/2 Tage Toprope-Klettern in den Hohburger Bergen | 16.6. bis 18.6.2017 | JG 2003/04

    Habt ihr schon einmal was von den Hohburger Bergen gehört? Von Bergen kann eigentlich nicht die Rede sein. Tief in den Untergrund wurde damals der Stein gesprengt um ihn zu fördern. Heute sind diese Tagebaue, wie man sie nennt, überwiegend stillgelegt. Und die Natur holt sie sich nun wieder. Doch die Wände, die sind herrlich zu beklettern. Genau das wollen wir tun. Zweieinhalb Tage werden wir im Steinbruch bleiben. Wir werden das Klettern am Topropeseil lernen. Wir werden in Zelten schlafen, unser Essen über dem Kocher zubereiten, lernen, wie man ohne Toilette und Dusche zurechtkommt, die Felder und Wälder erkunden und selbstverständlich Unmengen von Spielen spielen.

     

    3 1/2 Tage Erzgebirge | 28.4. bis 1.5.2017 | JG 2004/05

    Bei dieser dreieinhalb tägigen Fahrt soll es ins Erzgebirge gehen. Genauer gesagt zu den Greifensteinen. Uns erwarten abenteuerliche Tage. Wir wollen rausfinden, ob wir eigenständig unseren Kamin anheizen können, ob wir uns mit unseren selbstkreierten Rezepten versorgen können. Wir wollen den Haushalt schmeißen. Und lauschen, ob der Wald uns Geschichten zuflüstert. Vielleicht werden wir Schätze in den benachbarten Grotten finden, Trolle und Wichtel sehen oder eine Raumfahrt machen? Auf jeden Fall wollen wir es uns in unserer kleinen Hütte gemütlich machen und unvergessliche Stunden gemeinsam erleben.

    Nicht einfach nur Fahrten

    Wer Zugvogel ist, macht viele Erfahrungen. Ihr plant gemeinsam eure eigene kleine Reise. Das ist zum Beispiel das Fahrtenziel oder eine Speisekarte, das sind die Wanderungen oder die Spiele. Ihr baut euch euer Camp auf oder pflegt die Hütte, in der wir wohnen. Nicht immer sind alle einer Meinung – wie auch im restlichen Leben. Dann muss man gemeinschaftlich eine Lösung finden, mit der alle zufrieden sind. Und wenn ich möchte, dass jedmand respektvoll mit mir umgeht, dann muss ich auch lernen, wie ich mit Respekt auf andere zugehe. Das, was wir und andere erschaffen, hat einen Wert, den wir schätzen und schützen wollen. So schaffen wir Vertrauen und ein Miteinander, bei dem wir uns unterstützen und stärker machen. Ein Traum? Keineswegs. Auf unseren Fahrten gibt es viel Raum zum probieren.

    Diesem Thema habe ich meine Abschlussarbeit meiner pädagogischen Ausbildung gewidmet. Von einigen Zugvögeln habe ich wertvolle Unterstützung erhalten. Wer sich dafür interessiert, kann hier meine Abschlussarbeit lesen: Link zur Arbeit

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